Die Häuserseiten dieses Magazins beantworten praktische Fragen: Was läuft, wann ist offen, was kostet es. Der Ratgeber geht einen Schritt zurück und fragt, wie es dazu kam, dass Karlsruhe diese Kunstlandschaft hat, und was man wissen sollte, um sie zu verstehen. Zwei Texte tragen den Bereich.
Zwei Texte zum Einstieg
Medienkunst verstehen
Das ZKM, die Hochschule für Gestaltung und die UNESCO-Auszeichnung von 2019 machen Karlsruhe zu einem Ort der Medienkunst. Wer mit dem Begriff wenig anfangen kann, findet in Medienkunst verstehen – und warum Karlsruhe dafür steht eine Einführung. Der Text erklärt, welche Formen es gibt (Video, Interaktion, Spiele, Klang, Projektion), woher Karlsruhes Rolle kommt und wie sich ein Besuch im ZKM vorbereiten lässt. Beispiele stammen aus den aktuellen Ausstellungen.
Kunstgeschichte der Stadt
Karlsruhe wurde 1715 als Planstadt gegründet. Die Kunstorte, die heute besucht werden können, sind über drei Jahrhunderte entstanden: im 19. Jahrhundert die Kunsthalle, die Akademie und die Orangerie, im 20. Jahrhundert das Landesmuseum, die Majolika, die städtische Galerie und schließlich das ZKM. Der Aufsatz Kunstgeschichte Karlsruhes: von der Fächerstadt zum ZKM erzählt diese Entwicklung in zeitlicher Folge, einschließlich Zerstörung, Wiederaufbau und der heutigen Sanierungsphase.
Wo die Hintergründe auf die Häuser treffen
Die beiden Texte verweisen auf die Häuserseiten und umgekehrt. Wer sich für die Medienkunst im Alltag interessiert, liest weiter zum ZKM. Wer die Sammlungsgeschichte der Staatlichen Kunsthalle sucht, findet sie im Beitrag zur Kunsthalle Karlsruhe. Einen Überblick über alle Häuser bietet der Hub Museen in Karlsruhe. Die laufenden Ausstellungen sammelt die Seite Ausstellungen in Karlsruhe.
Zeittafel: Daten zur Kunst in Karlsruhe
Die Tabelle fasst die Daten zusammen, die in den Texten und Häuserseiten eine Rolle spielen. Die Angaben stammen von den Institutionen und der Stadt (Stand Oktober 2026).
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1715 | Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach gründet Schloss und Stadt |
| 1846 | Die Kunsthalle wird eröffnet |
| 1854 | Gründung der Akademie (Großherzogliche Kunstschule) |
| 1857 | Die Orangerie wird eröffnet |
| 1900 | Gebäude des Badischen Kunstvereins in der Waldstraße |
| 1901 | Anfänge der Majolika nach Angaben des Landesmuseums |
| 1919 | Gründung des Badischen Landesmuseums |
| 1981 | Städtische Galerie im Prinz-Max-Palais eröffnet |
| 1989 | Gründung des ZKM |
| 1992 | Die HfG Karlsruhe wird eröffnet |
| 1997 | ZKM und Städtische Galerie ziehen in den Hallenbau A |
| 2015 | Erste Schlosslichtspiele zum 300. Stadtgeburtstag |
| 2019 | UNESCO ernennt Karlsruhe zur City of Media Arts |
| 2021 | Das Hauptgebäude der Kunsthalle schließt zur Sanierung |
| 2025 | Das Schloss schließt (29. September); die Orangerie öffnet im November wieder |
| 2026 | Die Städtische Galerie heißt jetzt Kunstmuseum Karlsruhe |
Zu den Majolika-Anfängen: Das Landesmuseum beschreibt die Sammlung seines Museums in der Majolika mit Objekten „von den Anfängen 1901 bis zur Gegenwart“; die Produktion endete 2024. Der Fliesenweg „Blauer Strahl“ im Schlossgarten, auf dem das Landesmuseum den Weg zur Majolika beschreibt, ist in den Quellen mit 2000 oder 2001 datiert. Mehr dazu im Beitrag Majolika Karlsruhe.
Woher die Angaben stammen
Die Texte beruhen auf den Websites der Häuser, auf Angaben der Stadt Karlsruhe und der UNESCO-Stadt-Seite. Jede Seite nennt ihre Quellen im Fußbereich. Wo sich zwei Quellen widersprechen, etwa beim Baujahr des Fliesenwegs, benennen wir den Widerspruch. Was wir nicht belegen können, schreiben wir nicht als Tatsache.
Wie Sie den Ratgeber nutzen
Die Texte sind unabhängig voneinander lesbar. Wer vor einem Besuch im ZKM steht, beginnt mit der Medienkunst; wer sich durch Karlsruhes Straßen bewegt und die Orte einordnen will, mit der Kunstgeschichte. Beide enthalten Verweise auf die Häuserseiten, die praktische Angaben bündeln.
Hinweis zum Stand: Öffnungszeiten, Preise und laufende Ausstellungen prüfen wir alle 90 Tage. Diese Texte geben den Stand vom 27. Oktober 2026 wieder. Wenn Sie sich vor dem Besuch die Website des jeweiligen Hauses ansehen, vermeiden Sie vor allem einen Fehler: eine geschlossene Tür.
Häufige Fragen
Was finde ich im Ratgeber von kunstwerk-karlsruhe.de?
Hintergrundtexte, die über die Häuserbeschreibungen hinausgehen: eine Einführung in Medienkunst mit Karlsruher Beispielen und einen Überblick über die Kunstgeschichte der Stadt von der Gründung 1715 bis heute.
Seit wann gibt es das ZKM?
Das ZKM wurde 1989 gegründet und ist seit 1997 im denkmalgeschützten Hallenbau A untergebracht.
Grundlage dieses Beitrags
Wir haben die Angaben mit diesen Quellen abgeglichen (ohne Verlinkung, siehe Redaktionsgrundsätze):
- ZKM | Zentrum für Kunst und Medien: Das ZKM (abgerufen am 27. Oktober 2026)
- Staatliche Kunsthalle Karlsruhe: Mission und Geschichte (abgerufen am 27. Oktober 2026)
- Kunstmuseum Karlsruhe: Geschichte (abgerufen am 27. Oktober 2026)
- Badisches Landesmuseum: Geschichte des Museums im Schloss (abgerufen am 27. Oktober 2026)
- Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe: Historie (abgerufen am 27. Oktober 2026)
- Stadt Karlsruhe: Medienkunst und Film (abgerufen am 27. Oktober 2026)